Lieferanten fühlen sich von der AGR bedrängt

Ein weiterer Bericht in der WAZ vom 16. September 2010, aus dem hervorgeht, wie teuer dem Kreis Wesel der RVR zu stehen kommen wird und wie falsch die SPD-Kreistagsfraktion mit ihrer Verhinderung eines Austritts aus dem Regionalverband lag (Auszug):

Die Abfallgesellschaft Ruhrgebiet (AGR) rutscht weiter in die Krise. Nach Informationen dieser Zeitung führt die Tochtergesellschaft des Regionalverbandes Ruhr (RVR) derzeit vor dem Landgericht Bochum ein weiteres Verfahren gegen einen Lieferanten der firmeneigenen Müllverbrennungsanlage RZR II in Herten, weil sich dieser weigere, die Anlage zu beliefern.

Sollte die AGR den juristischen Streit verlieren, hätte das katastrophale Folgen für alle Ruhrgebietsstädte, da die Müllverbrennungsanlage nicht mehr wirtschaftlich zu betrieben wäre. In einer Kettenreaktion könnte die AGR Pleite gehen. Den entstehenden dreistelligen Millionenschaden hätten über den Umweg RVR alle Ruhrgebietskommunen zu tragen, befürchten Wirtschaftsprüfer. (…)

Autor: Bettina Freitag | Datum: 29. September 2010 | Themen: , ,
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