„Steuerverschwendung durch Kolleg-Abriss verhindern“

In einer gemeinsamen Presseerklärung stellten die beiden Wählergemeinschaften UWG Moers und VWG Kreis Wesel ihre politischen Schwerpunkte der kommenden Monate vor. „Ein wichtiges Ziel wird sein, doch noch die Vermögensvernichtung und Steuerverschwendung des Kreises durch den Abriss des Mercator-Kollegs und frisch sanierten Technik-Kollegs zu verhindern“, so Martin Kuster, Vorstandsmitglied und Fraktionsvorsitzender der VWG. Mit vernünftiger Berufsbildungspolitik habe das geplante 4.800 Schüler umfassende, rund 80 Millionen Euro teure neue Berufskolleg nichts zu tun. „Der Gutachter gab zu, dass pädagogische Aspekte nur mit 12 Prozent in die Bewertung der Alternativen einflossen, das ist absurd!“, so Kuster. Marianne Meylahn (UWG) kritisiert, dass funktionierende Schulstrukturen unnötig zerstört würden und eine hohe Anonymität angesichts eines so großen Schulzentrums zu befürchten sei.anzeige-maerz-2013-ja-neinWeitere Themenschwerpunkte von UWG und VWG werden die mit großer Kreistagsmehrheit beschlossene Umsetzung der Familienkarte und der Kampf gegen Fracking sein, das auch den Niederrhein bedrohen könnte. Zudem werden sie sich weiter für einen besseren Hochwasserschutz insbesondere am linken Niederrhein einsetzen. „Es ist erschreckend, dass die Landespolitik offenbar beim Deichschutz kürzen will. Das Gegenteil müsste erfolgen!“, so Meylahn. Die beiden Wählergemeinschaften unterstützen eine Petition der Hochwasserschutzinitiative Niederrhein unter Vorsitz von VWG-Fraktionsmitglied Peter Feldmann, die eine einheitliche Regie durch den Bund beim Schutz der Bundeswasserwege fordert. Gerade Moers werde bergbaubedingt von einem Deichbruch stark betroffen, Zigtausende Menschen bedroht. Ein effizienterer Hochwasserschutz und realistische Evakuierungspläne seien für Moerser Bürger lebenswichtig.

Autor: Bettina Freitag | Datum: 15. März 2013 | Themen: , , ,
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