Risiko-Deal

Am 9. Januar 2012 veröffentlichte die Rheinische Post Niederrhein folgenden Leserbrief von Ingo Kübler (Auszug):

Attac Niederrhein und die VWG kritisieren zu Recht den Risiko-Deal des Kreises Wesel mit den RWE-Aktien. Seit 2008 verlor die RWE-Aktie 70 Prozent ihres Wertes. Die Dividende verringerte sich ebenso erheblich und wird durch die Kapitalerhöhung, wie es an der Börse heißt, zukünftig „verwässert“, weil mögliche Gewinne auf mehr Aktienbesitzer verteilt werden müssen. Der 1,7-Millionen-Aktienkauf wurde ohne öffentliche Diskussion und im Eilverfahren durchgezogen. 
Das verwundert doch etwas, weil wenn es sonst um Ausgaben im Kultur- oder Sozialbereich geht (z.B. Sozialticket) jeder Euro solange umgedreht wird, bis nur wenige Cent oder gar nichts übrig ist. Der Geheimdeal ist noch aus zwei weiteren Gründen interessant. Erstens fragt man sich, welche Rolle spielt der verantwortliche Landrat Dr. Ansgar Müller, der nebenbei als bezahlter Berater in einem Regionalbeirat des RWE-Konzern sitzt? Ist dieser nun eher Vertreter der Bürger im Kreis oder eher Vertreter des RWE-Konzerns? (…)

Autor: Bettina Freitag | Datum: 9. Januar 2012 | Themen: , , ,
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