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Archiv für den Monat Juni 2009
>> Kreistag: Kein Abbau von Kohle unter Wohngebiete<<
Rheinische Post Kamp-Lintfort berichtete am 27. Juni 2009 (Ausschnitte):
Mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und VWG fordert der Kreistag in Wesel die RAG und das Bergwerk West in Kamp-Lintfort auf, den Abbau von Kohle unter Wohngebieten und im Nahbereich bedeutender Kulturdenkmäler (Kloster-Kamp) nicht vorzunehmen. Lediglich die SPD stimmte mit dem Landrat dagegen und sprach sich auch gegen die Mehrheit der anderen für eine Fortsetzung des Bergbaus als Sockelbergbau aus. (…) Martin Kuster (VWG) beantragte, über die beiden Punkte getrennt abstimmen zu lassen. Die VWG sei gegen weitere Bergbauschäden. Bei der Abstimmung zum Punkt Sockelbergbau enthielt sich die VWG jedoch. (…)
>> Kuster (VWG): Gutachten zur Leitstelle eingrenzen <<
Rheinische Post Wesel berichtete am 24. Juni 2009:
Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) wollen vom Kreistag morgen festzurren lassen, dass der Personaleinsatz kein Schwerpunkt des Gutachtens zur Kreisleitstelle sein soll. Wie Sprecher Martin Kuster mitteilte, bedeute dies “unweigerlich eine Verzögerung der notwendigen Erweiterung für größere Einsatzfälle”. Wie berichtet, hatte sich Kuster schon im Fachausschuss gewundert, dass der Personalbedarf urplötzlich in den Mittelpunkt gerückt sei. Darüber aber, so die VWG, müssten genügend Daten vorliegen.
>> Kreis-SPD geht ganz selbstbewusst in die Wahl <<
Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 23. Juni 2009 (Ausschnitt):
(…) Die SPD verbucht es als ihren Erfolg, den Austritt des Kreises Wesel aus dem Regionalverband Ruhr (RVR) verhindert zu haben. „Das wäre eine Katastrophe gewesen“, sagte Heidinger, der auch das CDU-Nein zum Outlet-Center als einen Fehler bezeichnete. Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft zu verbinden, sei Schwerpunkt für die SPD, die sich zudem das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr an die Fahne heftet.
Im Ausblick strich Drüten Kooperation bei den Häfen und Prüfung der Rotterdamer Ideen für einen Hinterland-Seehafen heraus. Entscheidend dabei sei Wertschöpfung am Ort – sprich: Arbeitsplätze.Den Grünen und der VWG hielt er in diesem Zusammenhang vor, die Entwicklung des Flugplatzes Schwarze Heide torpedieren zu wollen. Touristisch sieht er den Kreis Wesel auch mit RVR-Unterstützung auf einem guten Weg. So habe es gestern grünes Licht für die Xantener Hafenpläne gegeben. (…)
>> Ärger um Personalhoheit für die Kreisleitstelle <<
Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 17. Juni 2009 (Ausschnitte):
Die Kreisleitstelle für das Rettungswesen bleibt ein beliebter Aufreger. (…) Besonders beim Personal, denn genügend Fachkräfte sind nicht verfügbar.
Sie werden aber dringend benötigt, wie sich unter anderem beim Orkan „Kyrill“ gezeigt hatte. Ein Gutachten zur Optimierung der Leitstelle ist in Arbeit. Beleuchtet werden so genannte Tischbesetztzeiten, Schichtmodelle und auch bauliche Erweiterungsmöglichkeiten. Vorrangig aber, so Co-Dezernent Lars Rentmeister, ist der Gutachter im Augenblick gefordert, schnell zur Lösung der personellen Engpässe beizutragen. Dies wiederum hat Martin Kuster ( VWG) „irritiert“. Er meinte, dies beim Gutachten-Auftrag seinerzeit nicht mitbeschlossen zu haben. Außerdem müsse sich Bedarf doch an Überstundenlisten ablesen lassen. (…)
>> Dünne Personaldecke <<
Die NRZ Wesel berichtet am 17. Juni 2009 (Ausschnitte):
Kreisleitstelle
Kyrill hat nicht nur viele Bäume umstürzen lassen. Das Unwetter im Januar 2007 zeigte auch, dass die Personaldecke der Kreisleitstelle recht dünn ist. Bei solchen Ereignissen mit vielen Einsätzen ist die Grenze der Belastbarkeit schnell erreicht. Ein Gutachten sollte die Frage klären, ob in der Leitstelle, die in der Weseler Hauptwache untergebracht ist, weitere Disponenten-Plätze eingerichtet werden können. Diese Frage wird der Gutachter auch beantworten, doch im Vordergrund steht die Frage nach der Personalausstattung. Was bei einigen Mitgliedern des Ausschusses für Verkehr und Rettungswesen, der gestern tagte, für Irritationen sorgte. (…)
Martin Kuster (VWG) zeigte sich irritiert über den neuen Schwerpunkt des Gutachtens. Es ginge darum, ob bei einem erneuten Unwetter wie Kyrill genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen oder nicht. In dem Gutachten, so Kuster, werde nur bestätigt, was man schon wisse.
(…)
>> Segelflieger wollen ihre Freiheit <<
Die Rheinische Post Dinslaken berichtet am 11. Juni 2009 (Auszug):
Für mehr Sicherheit am Verkehrslandeplatz Schwarze Heide hat die Bezirksregierung einen Zaun um das Areal angeordnet. Die Flugsportler vor Ort wollen die Barriere verhindern, weil sie Handicaps dadurch befürchten.
Der schwebende Sport bringt es mit sich, dass Segelflieger persönlich die Freiheit lieben und technisch betrachtet natürlich die Sicherheit. Für beide Werte befürchtet die Flugsportgemeinschaft Schwarze Heide, ein Konglomerat mehrerer eigenständiger Vereine, heftige Turbulenzen durch den Ausbau des Verkehrslandeplatzes. Kernpunkt ist die von der Bezirksregierung vorgeschriebene Umzäunung des Flugplatzes, die aus Sicht der Segelflieger für sie – wie man es auch dreht und wendet – am Ende nur Nachteile birgt. (…)
>> Achtung! <<
Rheinische Post Dinslaken berichtet am 11. Juni 2009 (Ausschnitt):
Sorge Die Flugsportler befürchten durch den Ausbau der Startbahn ein weiteres Problem: Zurzeit queren sie mit ihren Flugzeugen am Ende der Startbahn, nach dem Ausbau werden sie die Piste kreuzen müssen. Die Flieger sehen sich deshalb einer Gefahr durch landende Flugzeuge ausgesetzt. (…)
>> VWG halten am Wunsch nach dem Sozialticket fest <<
Die Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 13. Juni 2009:
Die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Kreis Wesel machen sich weiter für ein Sozialticket stark. „Es ist für mich unverständlich, dass die Kreis-CDU, wie jüngst nochmals öffentlich betont, die Einführung eines Sozialtickets für utopisch hält. Es ist nicht nachvollziehbar, warum im VGN-Gebiet Kreis Wesel und Kreis Kleve vergünstigte Fahrkarten für einkommensschwache und finanziell hilfebedürftige Menschen nicht realisierbar sein sollen“, sagte Martin Kuster (VWG) und erinnerte an einen Verhandlungsauftrag. In der kommenden Kreistagssitzung würden die VWG eine Anfrage stellen, welche Fortschritte die Verwaltung bislang erzielt habe.
>> Kreis-CDU (…) setzt auf Partnerschaften <<
Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 10. Juni 2009 (Ausschnitte):
Dr. Hans-Georg Schmitz schaut der letzten Kreistagssitzung vor der Kommunalwahl mit gemischten Gefühlen entgegen. Zum einen zog der CDU-Fraktionsvorsitzende gestern die Erfolgsbilanz, viel durchgesetzt zu haben. Zum anderen ist er „nicht froh“ über die letzten Jahre mit Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD) als Verwaltungschef. Wie viel darf ein Kreistag? Wo hören die Rechte des Landrats auf? Diese Fragen sorgten für aufsehenerregende Machtproben. Grüne, FDP und meist auch die VWG schufen gegen die SPD und Müller Mehrheiten mit der CDU. (…)
Beim Blick nach vorn klammert Schmitz Müller ebenso aus wie die SPD-Fraktion, die sich im nächsten Kreistag „wohl erst noch finden“ müsse. Fortsetzen oder wieder herstellen ließe sich „gemeinsame Politik“ mit Grünen, FDP und VWG (…)
>> Schwarze Heide <<
Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 10. Juni 2009:
Anlass: Weil der Ausschuss unlängst ausführlich über den Ausbau des Verkehrslandeplatzes Schwarze Heide in Hünxe beriet, war vor der Sitzung gestern ein Ortstermin anberaumt worden.
Ärger: Grüne und VWG wollten kritische Fragen zum Ausbau stellen. Die übrigen Fraktionen wollten das Fass nicht wieder öffnen und ließen die Fragen nicht zu.