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Archiv für den Monat Mai 2009

>> Riesengroße Luftblase <<

Rheinische Post Dinslaken berichtet am 20. Mai 2009:

Der Landratskandidat der Vereinigten Wählergemeinschaften im Kreis Wesel, kurz VWG, Martin Kuster, nimmt die positive Stimmung sowohl bei der Recklinghäuser Geschäftsreisefirma YourPlane als auch der Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide zum Anlass, sich zu ärgern. Das ist nachvollziehbar, schließlich lehnt Kuster die Verlängerung der Start- und Landebahn von derzeit 900 auf 1.500 Meter kategorisch ab.

Zugleich ist er der festen Überzeugung, der Ausbau werde niemals seinen angeblichen Zweck erfüllen: nämlich die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass sich an der Schwarzen Heide Unternehmen ansiedeln, die von der Erweiterung des Flugplatzes profitieren; und dass dadurch mehrere Hundert Arbeitsplätze entstehen, wie es die Befürworter des Ausbaus in Aussicht stellen. Dieser Erwartung vergleicht Kuster in einer Stellungnahme zu den Expansionsplänen der Firma YourPlane mit einer “riesengroßen Luftblase”.

YourPlane vermietet Flugzeuge, handelt damit und berät in logistischen Angelegenheiten. Dieses Geschäftsfeld bestärkt den Landratskandidaten Kuster in seiner Vermutung, dass “dieses Unternehmen sicherlich kein “flughafenaffines Gewerbe” am Landeplatz Schwarze Heide ansiedeln” werde. Zusätzlich stellt er fest, dass wegen des Firmensitzes Recklinghausen der Kreis Wesel keine Gewerbesteuer einnehmen werde.

Autor: Bettina Freitag | Datum: 21. Mai 2009 | Themen: ,

>> Antrag gestellt <<

NRZ Kreis Wesel berichtet am 20. Mai 2009:

Zur Kenntnis genommen wurde in der Sitzung ein Antrag der Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) um Sprecher Martin Kuster, die sich neben den behindertengerechten Parkplätzen auch familienfreundliche am Kreishaus und am Jugendamt wünschen. (…)

Autor: Bettina Freitag | Datum: 20. Mai 2009 | Themen:

>> Heftiges Grummeln auf dem Flur des Landrats <<

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 20. Mai 2009 (Ausschnitte):

Man gönnt sich ja sonst nichts. Wer den Landrat besucht, merkt beim Einbiegen auf den Flur, dass hier die Chef des großen Kreishauses residiert. Die Decke im Schwung abgehängt, der Boden, teils als Parkett, teils als grauer Laufteppich, nimmt die geschwunge Linie auf. In der Ecke eine kleine Sitzgruppe mit Blick in die Aue, in der anderen Ecke ein wenig Kunst, selbst die Türschilder im Landrats-Trakt kommen edler daher als auf den übrigen Fluren. Der repräsentative Empfang für den Chef war jetzt Stein des Anstoßes im Bauausschuss. Denn 26000 Euro, die der Umbau samt Brandschutz (rund 5000) gekostet hat, ist vornehmlich der CDU eine Nummer zu hoch.

(…)

Schlechter Stil sei auch der Alleingang des Landrates, der die aufwendige Renovierung als Geschäft der laufenden Verwaltung behandelt habe, ohne die Politik über die Anhebung des Standards in der Chefetage und die damit verbundenen Kosten zu informieren. Auch Martin Kuster ( VWG) wunderte sich: „Ich hätte das als Landrat nicht so gemacht.“

Autor: Bettina Freitag | Datum: 20. Mai 2009 | Themen: ,

Antrag auf Einrichtung von Familienparkplätzen am Kreishaus

Als Sprecher der VWG-Kreistagsgruppe beantrage ich die Einrichtung von Familienparkplätzen am Kreishausgebäude, indem beispielsweise neben dem rechten Zuweg zum Haupteingang drei Parkflächen in zwei kinderwagenfreundliche Stellflächen umgewandelt werden.

Begründung:

Aufgrund der gegebenen Enge gibt es auf den Parkplätzen des Kreishauses erhebliche Probleme mit dem Auf- und Abbau von Kinderwagen und dem Umbetten von Säuglingen und Kleinkindern vom Auto in den Kinderwagen und zurück. Die schmalen Stellplätze erschweren weiterhin ein problemloses Öffnen der Fahrzeugtüren und den Zugang zu den Kindersitzen.

Eine Lösung, die als wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Kinder- und Familienfreundlichkeit für Kunden des Kreishauses ohne großen Kostenaufwand sofort umgesetzt werden kann, ist die Ausweisung von Familienparkplätzen bzw. kinderwagenfreundlichen Parkplätzen. So bieten bereits zahlreiche Supermärkte  ihren Kunden derartige Stellplätze auf ihren Parkflächen an.

Autor: Bettina Freitag | Datum: 19. Mai 2009 | Themen:

>> Streit um den Flur von Landrat Ansgar Müller <<

NRZ Wesel berichtet am 19. Mai 2009 (Ausschnitte):

Wesel. Die aufwändige Renovierung im Weseler Kreishaus kostete 20.600 Euro. Für 5000 Euro wäre sie aber auch möglich gewesen. Die Bauauschussitzung endete deshalb in einer großen Diskussion.
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Nach drei Stunden war bei der Sitzung der Tagesordnungspunkt 15 erreicht – die Renovierung des Flurs vor dem Büro von Landrat Ansgar Müller (SPD) im Kreishaus. Wie Thomas Palotz (Verwaltung) auf Anfrage der CDU berichtete, wurde der Flur in der ersten Etage von Januar bis März dieses Jahres umgebaut, u.a. inklusive Brandschutzmaßnahmen, Trockenbau-, Elektro- und Malerarbeiten für rund 20 600 Euro. Palotz zufolge war der Flur in desolatem Zustand, „aber für 5000 Euro hätte er wohl auch saniert werden können.”
(…)
Auch die Tatsache, dass die Weseler Kreisverwaltung und der Landrat im Alleingang gehandelt haben und die Fraktionen nicht über die – unerwartet hohen – Renovierungskosten informiert haben, stieß übel auf. „Es kann nicht sein, dass sowas ohne jegliches Gespräch gemacht wird. Das ist nicht der Stil unseres Hauses”, so Hans-Georg Schmitz. Auch Martin Kuster (VWG) wunderte sich: „Ich hätte das als Landrat so nicht gemacht.”  (…)

Autor: Bettina Freitag | Datum: 19. Mai 2009 | Themen: ,

>> Kreis kurbelt Konjunktur an <<

Rheinische Post Kreis Wesel berichtet am 19. Mai 2009 (Ausschnitte):

Während man in vielen Rathäusern immer noch dabei ist, das Konjunkturpaket II aufzuschnüren und sich schwer tut mit dem gesetzlichen Rahmen, geht der Kreis Wesel entschlossen voran, der regionalen Wirtschaft in der Krise die beabsichtigten Impulse zu geben. Das Auftragspaket, das die Kreisverwaltung in diesem Jahr bereits auf den Weg gebracht hat, ist beachtliche acht Millionen Euro schwer. Das teilte der Technische Dezernent Hans-Joachim Berg gestern im Bauausschuss mit.

(…)

Damit der Kreis mit Volldampf sein Konjunkturpaket schnüren konnte, hatte sich die Politik stark zurück genommen und der Verwaltung weitgehend freie Hand gelassen bei der Ausgestaltung und der Auswahl der Maßnahmen, die auf den Weg gebracht werden sollen.

Während CDU und SPD übereinstimmend feststellten, dass sich die Linie nach dem, was nun vorliegt, bewährt habe, gab’s kritische Töne von den Grünen, die sich mehr politische Mitsprache gewünscht hätten, wie auch von den Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG). VWG-Sprecher Martin Kuster erkannte gar einen „Maulkorb“, den sich die Große Koalition in Sachen Konjunkturpaket verpasst habe. Das wiederum wurde von Heinz-Peter Kamps energisch zurück gewiesen. „Uns war allein wichtig, dass die Verwaltung handlungsfähig war und wir zügig in die Umsetzung kommen“, erklärte Kamps.  (…)

Autor: Bettina Freitag | Datum: 19. Mai 2009 | Themen:
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