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Archiv für den Monat September 2008

VWG für den RVR-Austritt

Rheinische Post Wesel berichtet am 17. September 2008:

Kreis Wesel (fws). Nach CDU , Grünen und FDP haben sich jetzt auch die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) für einen Austritt des Kreises Wesel aus dem Regionalverband Ruhr ausgesprochen. Dies teilte Martin Kuster, Sprecher der VWG im Kreistag, nach einer Mitgliederversammlung mit. “Zwei sachliche Kriterien”, so Kuster, gaben den Ausschlag: Hoheit der Landschaftsplanung (Essen statt Düsseldorf) und das Verhältnis zwischen RVR-Leistung und finanzieller Verpflichtung des Kreises. Unter den jetztigen Bedingungen sei ein Austritt vorteilhafter, doch müsse der Kreis den Fortbestand laufender Projekte im Kreisgebiet in voller Höhe garantieren, sagen die VWG. Sie fordern ein Konzept, wie der Kreis über andere Verbünde auch künftig an Zuschüsse für Landschaftspflege und -entwicklung kommen kann.

Autor: Bettina Freitag | Datum: 18. September 2008 | Themen:

>> Ab November wird das Taxi teurer <<

NRZ Niederrhein berichtet am 18. September 2008 (Ausschnitt) :

KREIS WESEL. Taxifahren wird teurer. War die Vereinigte Wählergemeinschaft VWG vor der Sommerpause noch mit dem Ziel angetreten, dass die Tarife nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen – steigen sollten, entschieden sich die Politiker im Verkehrsausschusss nun doch für eine Anhebung. Die VWG erreichte mit ihrem Antrag eine Verzögerung, eine Änderung der Tarife aber nicht. Und nun soll also die Grundgebühr von 2,20 Euro auf 2,40 Euro angehoben werden. Die VWG wollte nur eine Anhebung auf 2,35 Euro. Auf die Anhebung der Gebühr für Großraumtaxen sollte komplett verzichtet werden. Der Antrag ist im Ausschuss einstimmig abgelehnt worden. Die neuen Tarife gelten ab 1. November.  (…)

Autor: Bettina Freitag | Datum: 18. September 2008 | Themen:

>> FIW-Aus war vermeidbar <<

Rheinische Post Dinslaken berichtet am 16. September 2008 :

Voerde (RP) Das Ende der erfolgreichen Arbeit der Fraueninitiative für eine regionale Wirtschaft (FIW) wäre vermeidbar gewesen. Darauf weist Martin Kuster, Sprecher der VWG im Kreistag Wesel, in einer Reaktion auf das RP-Interview mit Monika Dräger-Seibel von vergangenen Samstag hin. Deshalb sei das Ende nun um so tragischer, so Kuster. „Hätte der Kreistag nicht mehrheitlich die Einrichtung von zwei zusätzlichen öffentlichen Stellen für eine neue zentralisierte Fachstelle ,Frau und Beruf’ im Kreishaus beschlossen, sondern statt höherer Personalkosten, die nun auf den Kreis zukommen werden, die Arbeit von FIW in Voerde für den rechtsrheinischen Raum und des Gegenstücks in Moers für den linksrheinischen Raum finanziell unterstützt, hätte das von Monika Dräger-Seibel im RP-Interview dargestellte bürgernahe und kompetente Beratungsangebot aufrecht erhalten werden können“, so Kuster. Die VWG sei davon überzeugt, dass wegen der fehlenden Bürgernähe das Beratungsangebot der neuen Fachstelle dem der bisherigen Regionalstellen nicht das Wasser reichen werden könne.

Autor: Bettina Freitag | Datum: 17. September 2008 | Themen: ,
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