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Archiv für den Monat August 2007
>> Prost! <<
Rheinische Post Wesel berichtet am 28. August 2007:
Martin Kuster ist seinem Ziel ganz nah: Noch knapp 400.000 Euro, dann beträgt die Rücklage der Kreis Weseler Abfallgesellschaft 25 Millionen Euro – und der Sprecher der Vereinigten Wählergemeinschaften bekommt ein Bier. Darauf hat er mit Dezernent Hans-Joachim Berg gewettet. Politisch bewertet Kuster die Rücklage der KWA als “absurd hoch”.
Täter dingfest machen
Leserbrief von Martin Kuster (wurde in der RP am 24.08.2007 veröffentlicht):
Ohne Wenn und Aber müssen Menschen, die meinen, mit gewaltsamen Mitteln ihre persönlichen Ansinnen durchsetzen zu können, klar in ihre Grenzen verwiesen und für ihre Taten spürbar bestraft werden. Das gilt auch für die bislang unbekannte Person – wie aus dem RP-Artikel hervorgeht nach bisherigen Ermittlungen offenbar ein Einzeltäter – die mit Brandanschlägen und Bombendrohungen glaubt erzwingen zu können, dass der Motorbetrieb auf dem Landeplatz Schwarze Heide eingestellt wird. Dieser Täter zerstört nicht nur fremdes Eigentum, versetzt seine Mitmenschen in Schrecken und nimmt ihre Gefährdung bewusst in Kauf, sondern bringt auch die zahlreichen Gegner der geplanten Landebahnverlängerung, die mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln aus vielen guten Vernunftsgründen dieses Millionengrab zu verhindern versuchen, in Misskredit. Vergleichbar ist dies mit gewalttätigen Demonstranten, die auch in kleiner Zahl eine aus tausenden friedlichen Menschen bestehende Demonstration in den Schmutz ziehen können. Darum bleibt zum Wohl der Mitarbeiter und der Nutzer des Landeplatzes, aber auch im Sinne der friedlichen Gegner einer Landebahnverlängerung zu hoffen, dass der Brandstifter so schnell wie möglich dingfest gemacht wird.
>> Kreis: Ab 2011 droht höhere Müllgebühr <<
Rheinische Post berichtet am 22.08.2007 (Auszüge):
(…)
Damit habe der Kreis die Kommunen in den vergangenen drei Jahren um zehn Millionen Euro entlastet, betonte der Technische Dezernent Hans-Joachim Berg. „Das ist ein Wort“, unterstrich er.
Die Grünen scheiterten mit ihrem Antrag, die Gebühr für 2008 noch stärker auf 173 Euro je Tonne zu senken und die Grundgebühr zu streichen. Sie begründeten dies mit dem Rücklagenbestand der Kreis Weseler Abfallgesellschaft (KWA) in Höhe von 22 Millionen Euro. Dies sei viel mehr als erforderlich. Deshalb müssten die Gebührenzahler stärker entlastet werden, argumentierten die Grünen, unterstützt von den Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) und – bezogen auf die Grundgebühr – von der FDP.
(…)
>> Zu teures Vergnügen <<
NRZ Niederrhein berichtet am 08.08.2007 (Auszug):
AM NIEDERRHEIN. Immer mehr Menschen am Niederrhein haben Schulden. Sie können keine Rechnungen mehr bezahlen, es liegen Mahnungen im Briefkasten, im schlimmsten Fall droht der Vermieter mit Rauswurf oder der Gerichtsvollzieher mit Pfändung. In Kleve sind 11,19 Prozent der Einwohner verschuldet, das sind über 5500 Bürger. Vor zwei Jahren waren es noch 10,47 Prozent. In Wesel stieg die Zahl der Schuldner von 9,63 auf 10,81 Prozent – knapp 7000 Menschen.
Überdurchnittlich ist dabei der Anstieg junger Schuldner. Der Anteil der unter 20-Jährigen hat sich, wenn auch auf niedrigem Niveau, mehr als verdoppelt. Das hat der Neusser Vereinsverband Creditreform ermittelt und ruft nun die Politik auf den Plan. (mehr …)
>> VWG: Konzept gegen die Jugendverschuldung <<
Rheinische Post Dinslaken berichtet am 02.08.2007:
Mit Sorge hat der Voerder Martin Kuster von den Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) im Kreis Wesel beobachtet, dass seit einigen Jahren ein überdurchschnittlicher Anstieg der Schuldnerquote insbesondere bei jungen Menschen festzustellen ist. Deshalb beantragt Kuster als Kreistagsmitglied und Sprecher der VWG, das der Kreis in Zusammenarbeit mit Kreditinstituten, den Schulträgern, den öertlichen Schuldnerberatungen und den Trägern der Jugendhilfe ein Konzept entwickelt, mit dem der Jugendverschuldung entgegen gewirkt werden kann. Eine Untersuchung ergab, dass sich im Kreis Wesel bei den unter 20-jährigen der Anteil überschuldeter Jugendlicher von vier Prozent im Jahr 2004 auf zehn Prozent im Jahr 2006 mehr als verdoppelte. Nach Aussage des Bundesverbandes Inkasso hätten in dieser Altersgruppe bereits 14 Prozent der Jugendlichen über 500 Euro Schulden. Ein Grund: Bei über 85 Prozent von ihnen sei “Shoppen” die wichtigste Freizeitbeschäftigung.
Den Antrag finden Sie in der Rubrik “Anträge”